Yoga im Alltag

Wenn wir manchmal auf unseren Alltag, blicken, drängt sich doch der Gedanke auf, dass wir den Verstand verloren haben: Alles wird in Eile gemacht, in Hektik erledigt, die to-do-listen mit einer Hingabe geführt, als ob unser Leben davon abhängt. Doch diese Listen werden immer länger und bedrängen uns immer mehr.

Und draußen scheint die Sonne, ein Buch wartet auf uns,  ein Telefonanruf bei einem lieben Menschen will getan werden. Oder wie wäre es mal mit Kuchen backen, zusammensitzen mit Freunden, einfach rumhängen und Langeweile haben?

Manchmal kann ich keinen klaren Gedaken mehr fassen in diesem Trubel, es hat auch nichts mehr mit einem Leben in Fülle zu tun. Aber was ist es denn? Diese permanente Hektik, Überforderung, dieses „zu viel“. Das ist inzwischen eine gesellschaftlich hoch angesehene Lebensform geworden. Wer sagt schon:  „Ach mir geht es gerade gut, ich habe gerade nicht so viel zu tun. Ich habe Zeit.“

Gerade im Sommer will ich nicht so viel machen. Ich will Zeit haben fürs Nichtstun, dafür, dass sich Sachen ergeben, ein spontaner Bummel in der Stadt. Letzte Woche wollte ich mit einer Freundin kurz  Kaffee trinken. Wir haben uns um halb elf getroffen, ich war um halb sechs wieder daheim. Es war so schön!

Das ist doch das Leben und nicht unsere Listen.
Also: was kannst Du in den nächsten Tagen für Dich machen? Wen willst Du schon lange mal treffen? Welches Buch wartet auf Dich?

Auf dem Bild mache ich mal wieder Feuer. Ich liebe es! Mache es viel zu selten

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s